Servus München

450 Jahre lang war die Alte Akademie eine Institution im Herzen Münchens. Jetzt wird sie zu einem Ort für die ganze Stadt. Zum Arbeiten und Einkaufen, Wohnen und Ausgehen. Mit einem Schmuckhof, der sich erstmals zur Stadt öffnet. Und mit einem Renaissance-Denkmal, das nicht nur bewahrt, sondern neu belebt wird. Die Alte Akademie wird wieder Teil des Münchner Lebens.

NEUES LEBEN IN DER ALTEN AKADEMIE

Von Frühstück bis Feierabend, von Business-Lunch bis Date Night: In der Alten Akademie entsteht dank einem neuen Nutzungsmix ein Lieblingsort für alle Münchner.

Büro

Gastro

Handel

Boar­ding
House

Münchens Vielfalt vor der Tür

Hier kauft München ein, geht ins Theater, trifft sich auf einen Kaffee oder auf dem Viktualienmarkt. Rund um die Alte Akademie verdichtet sich das, was die Stadt ausmacht: Kultur, Genuss und urbanes Leben auf kurzen Wegen. 

Ein Stück München als Firmensitz

Mitten in der Innenstadt arbeiten und trotzdem ungestört sein. In der Alten Akademie entstehen ruhig gelegene Büroflächen auf rund 13.000 m². Eine Terrasse im Lichthof lädt zum Durchatmen ein, der Schmuckhof zum Lunch oder Feierabend, während eine exklusiv für Büromieter zugängliche Dachterrasse Ausblicke über ganz München und eine Bühne für besondere Events bietet.

Ein Ambiente, das Appetit auf mehr macht

Münchens Innenstadt steckt voller kulinarischer Leckerbissen. Doch kaum einer ist so schön und ruhig gelegen wie der Schmuckhof der Alten Akademie. Hier, inmitten der historischen Mauern der Alten Akademie, entsteht auf rund 700 m² eine Oase mitten in der Altstadt mit neuen gastronomischen Angeboten für Nutzer der Alten Akademie, genauso wie hungrig gewordene Gäste und Anwohner.

Eine Adresse, die jeder kennt

30 Millionen Passanten flanieren jedes Jahr durch die Neuhauser Straße. Der Alten Akademie ist Sichtbarkeit also garantiert. Dabei reiht sich die Alte Akademie nicht einfach ein, sie bringt neues Leben in die Altstadt: auf rund 5.300 m² entstehen weitläufige Räume mit beeindruckenden Geschosshöhen, historischem Ambiente und moderner Ausstattung, dazu der Schmuckhof zum Ausruhen für zwischendurch.

Boarding House

Wohnen im Denkmal

Ein Wohnkonzept für alle Menschen, die in München für einige Wochen oder Monate zu Gast sind: das Boarding House mit rund 3.400 m². Die stilvoll ausgestatteten Apartments blicken überwiegend auf den Hof und besitzen großzügige Wohn-Essbereiche mit offenen Küchen.

Von mittendrin ist alles näher

Die Alte Akademie liegt im Herzen der Stadt. Bayerischer Hof, Augustiner Stammhaus, Münchner Traditionskaufhäuser und internationale Flagship-Stores liegen nur wenige Schritte entfernt. Sehenswürdigkeiten, große Bühnen, berühmte Plätze und der Englische Garten sind gleich um die Ecke.

Viele Sehenswürdigkeiten, wie die Frauenkirche, befinden sich in direkter Nachbarschaft
Der Marienplatz mit dem Alten Rathaus gilt als das Herz Münchens und ist nur wenige hundert Meter entfernt
Rundum die Alte Akademie befindet sich das kulinarische Zentrum Münchens, eine eigene Institution: das Augustiner Stammhaus direkt gegenüber
Hinter dem wenige Schritte entfernten Karlstor verkehren zahlreiche Münchner S- und U-Bahnlinien
Feierabend in einem der zahlreichen benachbarten Biergärten
Das Rathaus, Münchens beste Geschäfte, kulturelle Höhepunkte: Der Marienplatz ist in vielerlei Hinsicht das Zentrum der Stadt
Als das neue Rathaus 1865 erbaut wurde, gehörte die Alte Akademie schon 300 Jahre lang zu München
Die Jesuitenkirche St. Michael ist die größte Renaissancekirche nördlich der Alpen und Teil des Komplexes der Alten Akademie
Noch eben was auf dem Viktualienmarkt einkaufen? Kein Problem, die Alte Akademie liegt direkt nebenan

Ein Ensemble mit vielen Facetten

In ihrer 450-jährigen Geschichte hat sich die Alte Akademie immer wieder neu erfunden: gegründet als Jesuitenkolleg, wurde sie Kadettenkorps, Polizeidirektion, Akademie der Wissenschaften und der Bildenden Künste. Jetzt beginnt ein neues Kapitel, ihr historisches Erbe wird dabei erhalten.

Schmuckhof

Mit Cafés und Restaurants in historischem Ambiente und Blick auf die angrenzende Michaelskirche gewinnt München einen neuen Lieblingsort mitten in der Altstadt.
Der lauschige Schmuckhof lädt nicht nur Nutzer, Besucher und Bewohner der Alten Akademie ein, hier trifft sich ganz München – ob zum Kaffee zwischendurch oder auf einen geselligen Abend unter freiem Himmel.

Schmuckhalle

Das denkmalgeschützte Entrée zum Schmuckhof bildet die Schmuckhalle, die gleichzeitig repräsentativer Eingang für Büronutzer ist. Sie wurde in den 1950er-Jahren neu gestaltet. Wesentliche Gestaltungen dieser Zeit bleiben erhalten: die elegant schwebende Treppe, der Wandschmuck aus filigranen Ziegelrähmchen und schließlich der Bodenbelag aus Schieferplatten, der von Streifen aus zweierlei Muschelkalk durchzogen wird.

Kollegium

Erbaut vom niederländischen Architekten Friedrich Sustris bildet der Renaissancebau den Kern des Ensembles. Drei Geschosse werden künftig für den Einzelhandel genutzt. Darüber finden moderne Büroräume Platz.

Officium

Westlich des Kollegium schließt sich das Officium an. Der von Architekt Josef Wiedemann erbaute und von Arkaden gesäumte Kaufhausbau erregte in den 1950er-Jahren wegen seiner eleganten Modernität das Aufsehen der Stadt.

Um einen großen Lichthof im Inneren des Gebäudes gruppieren sich künftig Flächen für Einzelhandel und Büros. Eine Dachterrasse bietet Ausblicke auf die Frauenkirche und die Münchner Altstadt.

Refektorium

Hinter dem Kollegium und in unmittelbarer Nachbarschaft zur Michaelskirche liegt der Schmuckhof. Er wird an drei Seiten vom Refektorium umschlossen. Als Refektorium, lateinisch „Ort der Erquickung”, wurde in Klöstern der Speisesaal bezeichnet. Zukünftig ziehen hier Gastronomie und das Boarding House ein.

450 Jahre Münchner Stadtgeschichte

Die markanten Fassaden der Alten Akademie an der Neuhauser Straße gehören seit dem 16. Jahrhundert zum Münchner Stadtbild. Die Alte Akademie ist Teil eines größeren historischen Zusammenhangs, zu dem auch die benachbarte Michaelskirche gehört.

1585-1597

Ein Haus für den Glauben

Unter Herzog Wilhelm V. von Bayern errichtet der Niederländer Friedrich Sustris ein Kollegiengebäude und ein Gymnasium für die Jesuiten. Das heutige Kollegium, damals „Wilhelminum” genannt, und die Ordenskirche St. Michael zählen zu den bedeutendsten Renaissance-Bauten nördlich der Alpen.

ab 1733

Kunst und Wissenschaft

Nach Auflösung des Jesuitenordens geht das Ensemble in staatlichen Besitz über. Die Bayerische Staatsbibliothek zieht ein, ab 1783 hat hier die Bayerische Akademie der Wissenschaften ihren Sitz, ab 1807 die Akademie der Bildenden Künste, von 1826 bis 1840 die Ludwig-Maximilians-Universität.

ab 1953

Der Wiederaufbau

Nach der Zerstörung durch einen Bombenangriff, bei dem lediglich einige Fensterachsen der Südwand erhalten blieben, beginnt nun der Wiederaufbau durch den Architekten Josef Wiedemann. Der westliche Gebäudeteil wird für ein Kaufhaus im Stil der Zeit neu gebaut. Die rekonstruierten Gebäudeteile werden von Behörden des Freistaats genutzt.

2012-2026

Umbruch

Nach dem Auszug des Kaufhauses folgen Zwischennutzungen. Die nach einem Architekturwettbewerb begonnenen Umbauarbeiten werden nach der Insolvenz der Projektgesellschaft 2023 gestoppt.

2026

Neubeginn

Die OPES Immobilien Gruppe erwirbt das Ensemble und entwickelt es gemeinsam mit der Hammer AG zu einem lebendigen innerstädtischen Anziehungspunkt, der unterschiedliche Nutzungen vereint. Büro, Einzelhandel, Gastronomie und Boarding House beleben die historische Bausubstanz. Der öffentlich zugängliche Schmuckhof verbindet das Ensemble mit dem Leben der Innenstadt.

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Hubert Keyl

Hammer AG

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Thomas Pasiecznik

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Raphaela Rudolph

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